Wir sind nicht allein!
- Emanuel Steinle
- 1. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Liebe Brüder, liebe Schwestern, liebe Leser.
In diesem Monat denken wir daran, dass der auferstandene Jesus Christus in den Himmel gefahren ist.
Für uns ist es ein schönes Fest. Für die Jünger damals war es jedoch ein Ereignis, welches sie fragend zurückließ.
Ihr Meister, den sie schon einmal beerdigen mussten, ist zwar auferstanden, aber jetzt haben sie gesehen, wie er in den Himmel fuhr. Sie waren gefesselt von diesem Anblick.
Doch ließ Jesus sie wirklich alleine zurück?!
Zunächst begegnen Ihnen zwei Engel und fragen sie, wieso sie immer noch in den Himmel blicken.
Jesus wird wieder kommen! Und zwar genau so wie er in den Himmel gefahren ist.
Doch bevor Jesus wieder kommt, sollte noch etwas geschehen.
Jesus hat öfter von einem Beistand gesprochen.
„Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit“ Johannes 14,16
Jesus wollte, dass die Jünger und seine Nachfolger einen Beistand haben, der in Ewigkeit bleibt.
Beistand wird auch mit Tröster oder Fürsprecher übersetzt und diese tröstende Nachricht verspricht einen Tröster.
Dieser Beistand ist der Heilige Geist, welcher an Pfingsten auf die Jünger ausgegossen wurde. Wir als heilige Kinder Gottes durften den Heiligen Geist bei unserer Wiedergeburt empfangen.
Wie sieht denn dieser Trost aus?
Manchmal ist es doch so, dass wir uns alleine fühlen.
Keiner versteht uns. Vielleicht bin ich gerade ganz alleine in einer Situation, wo es scheint, als könnte mich niemand verstehen.
Ein Verlust einer geliebten Person, eine Diagnose, ein finanzieller Engpass und die Sorge um meine Familie.
Die Sorge um die Errettung meines Ehemannes oder meiner Ehefrau.
Sorge um die Errettung meiner Kinder oder Enkelkinder.
Vielleicht auch Sorge um meine eigene Errettung.
Sind wir da dann wirklich allein? Ist dieses Gefühl wirklich die Wirklichkeit und somit die Wahrheit?
Nein!
„der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Johannes 14,26
„Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben.“ Johannes 15,26
„Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht;“ Johannes 16,8
Wenn uns dieses Gefühl der Einsamkeit überkommt, dann lasst uns zum Wort Gottes greifen und wir können dem Heiligen Geist die Möglichkeit geben uns zu belehren und uns zu erinnern.

Der Heilige Geist ist ein Lehrer und er erinnert uns, dass wir Gott vertrauen sollen. Er erinnert uns, dass wir alle unsere Sorgen auf Ihn werfen sollen, denn er selbst sorgt ja für uns.
Haben wir Sorge um die Errettung unserer lieben Angehörigen so dürfen wir wissen, dass wir da nicht alleine für Sorge tragen müssen.
Wir haben einen Trost. Nicht unsere Fähigkeiten bringen einen Menschen zur Umkehr. Es ist der Heilige Geist, der von Jesus Zeugnis gibt und die Menschen überführt.
Er öffnet dem Sünder die Augen für seine Sündhaftigkeit und gleichzeitig zeigt er auch den Weg zu Jesus dem Erlöser. Das ist wunderbar.
Und das soll uns Mut und Hoffnung geben. Das soll uns trösten und zur Anbetung bringen.
Lasst uns unseren Herrn diesen Monat dafür loben, dass wir nicht alleine sind, sondern dass wir einen Beistand haben, der uns belehrt, erinnert und derjenige ist, der die verlorenen Menschen, die wir lieben, auch liebt und überführen kann, sodass sie Gottes Kinder werden.
Amen!
Emanuel Steinle



