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Bekehrung und erneute Buße

Zum Ende des letzten Jahres hörten wir eine Predigtreihe über die Soteriologie, die Lehre von der Erlösung und sind mit dem Thema „Bekehrung und erneuerte Buße gestartet. Die Erlösung ist ein zentrales Thema der Bibel und das zentrale Werk Gottes, das durch Jesus Christus, dem Erlöser am Kreuz für alle Menschen, die glauben, möglich wurde.


Die Predigtreihe hat uns gezeigt, wie ein Mensch zur vollständigen Erlösung kommen kann und wie das Leben als erlöstes Kind Gottes gelebt werden soll. Die Erlösung geschieht aus Glauben an Jesus Christus und diesem Glauben geht Buße voraus und folgt Buße nach. Das heißt, wer ein Kind Gottes werden will, braucht Buße, er muss von seinem alten Weg umkehren und mit Jesus neu beginnen, das ist die Voraussetzung für die Erlösung und für ein Leben in der Nachfolge mit Jesus Christus.


Wer Buße tut, wendet sich von der Sünde ab und kommt zu Jesus, um mit ihm weiterzuleben. Ein Zitat lautet: „Christsein ohne Bekehrung ist wie ein Wettrennen ohne Startschuss. Du rennst zwar, aber es zählt nicht.“


Die Bekehrung und Buße sind als Teile der Lehre von der Erlösung bedeutungsvoll, denn das ist der Einstieg in das neue Leben. Da wo man einsteigt, muss auch eine Tür sein und die Tür für den Zugang ist Jesus Christus.


Jesus sagt in Johannes 10,9:

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Jesus ist die Tür, nicht eine Tür von mehreren, Er ist die einzige Tür. Wer im Glauben durch diese Tür hineingeht, wird gerettet, er wird das finden, wonach er gesucht hat.


Der Mensch muss dabei etwas tun, er muss hineingehen und genau das ist die Bekehrung, die menschliche Seite der Errettung.

Wie geht es nun weiter, wenn jemand sich bekehrt hat?


Jeder der sich etwas Neues anschafft, der weiß, dass Bauteile verschleißen können und erneuert werden müssen.


Im Glaubensleben ist das nicht anders, denn wer mit Jesus lebt, will keinen Stillstand, er will weiter wachsen, kann aber fallen und muss wieder aufstehen, darum brauchen wir alle die

Erneute Buße.


Martin Luther sagte: „Unser ganzes Leben soll Buße sein.“


Ein Beispiel, wo wir das sehen: Petrus, ein Jünger Jesu verleugnet Jesus, für ihn bricht alles zusammen, Jesus begegnet ihm nach der Auferstehung, Petrus kehrt um und wird ein entschiedener Nachfolger Jesu, der anschließend den Auftrag Jesu ernst nahm, Menschen zur Buße aufrief und Gemeinden gründete.


Wer täglich seine Sünden bekennt, der erfährt nicht nur Vergebung und Reinigung, sondern er wird auch erleben, wie er als ein Überwinder ein siegreiches Leben führen kann. Das wird nur möglich durch eine echte Beziehung zu Jesus.


Die erneute Buße ist für uns alle notwendig, denn sie ist ein erneuertes Ja zu einem hingegebenen Leben mit Jesus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

Artur Fast

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