Das neue Jahr - der alte Glaube
- Viktor Steinle
- 1. Jan. 2026
- 2 Min. Lesezeit
„Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus um euer aller willen, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird.“ Römer 1,8
Liebe Brüder und Schwestern, liebe Leser!
Das Neue Jahr 2026 ist gekommen, so wie andere Jahre.
Wir wünschen euch im Neuen Jahr unerschütterlichen Glauben im Alltag und freudige Bereitschaft zur Wiederkunft Christi.
Das „NEUE“ spricht uns an, wir interessieren uns daran, wir suchen die Möglichkeit mit diesem „NEUEN“ irgendwie in Berührung zu kommen. Wir wollen mit dem „NEUEN“ uns identifizieren.
Ein neues Jahr motiviert uns gewöhnlich zum neuen Lebensstil, neue Freude an der geistlichen Gemeinschaft, neue Zeitplanung, neue Gestaltung des Arbeitsplatzes etc. „Man fängt das Leben vom neuen Blatt an“ – sagen wir oft. In dieser Aussage klingt so viel Hoffnung: „Ab jetzt wird alles werden, wie ich es mir wünsche!“.
Manchmal singen wir sogar das Lied:
„Es wird Alles anders, ja, wirklich nur anders.
Ich bitte dich, Leben, wiederhole dich doch,
Ich lasse nicht eine Minute verschwenden
Für unnütze Dingen, für Leben ohn‘ Ziel.“
Bei allem unserem Optimismus will ich unterstreichen, dass wir entweder neue Fehler machen werden oder die alten wiederholen. Aber es soll uns nicht entmutigen, denn es ist die Bestätigung, dass wir mit der Schwachheit behaftete Menschen sind. Der Glaube an Jesus Christus, an seine Liebe und Gnade stabilisiert unseren manchmal depressiven Zustand.

Es geht um den Glauben Abrahams, „Er hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hin geglaubt…“ Römer 4,18.
Es geht um den Glauben Moses, der im Königspalast erzogen wurde, aber „Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharaos zu heißen. Er zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben, da er die Schmach des Christi für größeren Reichtum hielt als die Schätze, die in Ägypten waren; denn er sah die Belohnung an.“ Hebräer 11,24-26
Es geht um die Gläubigen in Rom, über deren Glauben ich im Anfang dieses Schreibens zitiert habe.
Es geht letztendlich um den Glauben unserer Väter, die im Glauben den Atheismus verworfen haben, sich bereit erklärt haben lieber in Gefängnissen der gottlosen Ideologie zu sterben, als den fatalen Kompromiss mit ihr zu schließen. Der alte Glaube hat alle genannten Helden getragen bis zu unserer Zeit. Es wurde gelebt, gepredigt und gesungen: „Dieser uralte Glaube, der ist gut genug für mich!“ Hoffnungsvoll klingt bei uns dieses Lied auch heute! Trotz vielem NEUEN in unserem Leben, nur der ALTE Glaube an Jesus Christus kann uns in den Himmel bringen.
Das Jahr 2026 ist NEU nur am Anfang, nach 365 Tage ist es Geschichte… Der uralte Glaube aber, der „der Trost meiner Mutter, Heil unserer Väter, der Führer zu unserem Heiland war“ bewahrt uns alle… Wir brauchen keine Paradigmenwechsel, keine Alternative für den alten Glauben!
DER ALTE GLAUBE IST GUT GENUG FÜR UNS!!!
Viktor Steinle



