top of page

In Christus sein und in Christus bleiben!

1. Okt.
3 Min. Lesezeit

Liebe Gemeinde, liebe Geschwister und liebe Leser, heute möchten wir uns anhand begrenzter Bibelstellen nochmals die Wichtigkeit des Themas „In Christus sein und in Christus bleiben!“ hervorheben.


Apostel Paulus unterstreicht es häufig, Petrus und Johannes betonen ebenfalls diese Glaubenstatsache und vor allem spricht unser geliebter Heiland Jesus Christus selbst darüber.


Kolosser 1,13:

Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.

An die Gläubigen in Kolossä, in der heutigen Westtürkei, gewandt betont Paulus, dass Gott uns versetzt hat in das Reich seines Sohnes, den er liebhat.


Zu den gläubigen Griechen schreibt Paulus nach 1.Thessalonicher 1,9:

Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.

Dieser Umkehrungspunkt wird sehr deutlich beschrieben. Es ist Bekehren „von“ den Götzen „zu“ dem lebendigen Gott. Hier wird deutlich, dass der Richtungswechsel immer auch Wechsel der Dienstherren ist. Aus dem Dienst an den toten Götzen ist es zu einem Dienst an dem lebendigen Gott geworden.

Im Epheserbrief ist es deutlich ersichtlich welchen Stand der Gläubige in Christus Jesus hat:

…in ihm auserwählt, … in ihm haben wir die Erlösung, … in ihm hat Gott uns das Geheimnis kundgetan, … in ihm habt ihr das Erbteil erlangt, ... in ihm seid ihr versiegelt worden mit dem Heiligen Geist! Epheser 1,4-13

Das ist der Glaubensstand, aus diesem heraus gilt dann die Aufforderung „In Christus zu bleiben!“ An dieser Stelle macht dieser Appell auch Sinn.

Die berühmten Worte unseres Heilandes bezeugen diese Tatsache und diesen Appell. In Johannes 15,5 heißt es: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.


Johannes der Evangelist bezeugt in den späteren Briefen an die Gläubigen den gleichen Appell in der sagt:

Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat. 1. Johannes 3,24

Hier wird die Handlungsweise des Menschen betont, die auf die Folge des „in-Christus Seins“ kommt. Des Weiteren werden der Heilige Geist und sein Wirken im Gläubigen als das in Christus bleiben.


1. Johannes 4,13:

Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.

Liebe, als Wesenseigenschaft Gottes, ist ein erhebliches Merkmal des Gläubigen. In Johannes 4,16 heißt es:

Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Johannes, der Evangelist, der Jünger der Liebe schreibt an die Gläubigen und stellt unseren viel geliebten Heiland Jesus Christus als Vorbild des Lebenswandels hin. Der Sohn ist der rechtmäßige Erbe und Vertreter des Vaters. So auch der Gläubige, der Erbteil hat und als Kind Gottes bezeichnet wird im gleichen Stand und gleicher Würdigung und Aufgabe:

Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist. 1. Johannes 2,6.

Liebe Gemeinde, liebe Geschwister, liebe Leser das Thema „In Christus sein“ und „in Christus bleiben“ ist ein ermutigender und stärkender Tatbestand des Gläubigen. Lasst es uns zu Herzen nehmen.

In Christus Jesus verbunden, Sergej Leier

bottom of page