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Was hinterlassen wir unseren Kindern?

„Hallelujah! Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten! Sein Same wird gewaltig sein auf Erden; das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet sein. Reichtum und Fülle ist in seinem Haus, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich bestehen.“ Psalm 112,1-3

Die Bibel lehrt uns, dass Eltern die Pflicht haben, selbst in Gottesfurcht zu leben und ihre Familie darin zu leiten. Sie müssen später Rechenschaft ablegen. Solche Familien fördern den christlichen Glauben in ihrem Zuhause, indem sie ihre Kinder „in der Zucht und Ermahnung des Herrn“ (Eph. 6,4) erziehen.


Es ist vernünftig, an das Wohlergehen unserer Kinder zu denken und ihnen eine gute Grundlage zu geben. Materielles Eigentum kann vergeudet werden, aber immaterielles Erbe kann niemals verloren gehen. Nahrung, Unterkunft und Kleidung sind nicht die einzigen Dinge, die wichtig sind; wir sollten auch ernsthaft über immaterielle Güter nachdenken. Welche Art von Familienbräuchen möchten wir unseren Kindern weitergeben? Das Beste, was wir tun können, ist Gottesfurcht in unseren Häusern zu pflegen.


Ich habe von einem jungen Mann gelesen, der sagte, er schätze die Gebete seines frommen Vaters mehr als das große Erbe, das er bekommen hatte. Ähnlich werdet auch ihr ein gutes Beispiel hinterlassen, dem eure Kinder folgen werden, wenn sie eine eigene Familie gründen.



Gewohnheiten und Bräuche in Familien werden oft von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Schlechte Gewohnheiten können sich ebenfalls vererben. Israeliten, die Götzen anbeteten, hatten das von ihren Vätern gelernt (Jer. 44,17). Ihr nutzloser Lebensstil war ihnen von ihren Vorfahren vererbt worden (1. Petr. 1,18).


Gute wie schlechte Gewohnheiten werden auf die gleiche Weise weitergegeben. Was hinterlassen wir unseren Kindern? Wir sollten unseren Kindern die Wege Gottes beibringen, „damit das spätere Geschlecht es wisse, die Kinder, die noch geboren werden sollten, damit auch sie aufständen und es ihren Kindern erzählten;“ Psalm 78,6. So kann die Gottesfurcht in unseren Familien weitergegeben werden.


Wenn der Lebensstil, den die Eltern ihren Kindern vorleben, weitergeführt wird, wird er zu Familiengewohnheiten. Wenn Eltern mit ihren Kindern gute Familienbräuche und Regeln einführen, die auf der Bibel basieren, wird dies für Kinder und Enkelkinder ein großer Segen sein. Das ist das beste Erbe, das sie Ihrem Kind mitgeben können.


Tägliches Beten, mit den Kindern, für die Kinder, ist die beste Hilfe für eure Kinder. Dafür werden sie euch immer dankbar sein und hoffentlich Gott von Herzen anbeten und Ihm dienen, wie sie es von euch gelernt haben. Auf diese Weise hinterlasst ihr euren Kindern den Segen vieler Gebete, die ihr zum Himmel geschickt habt. Diese Gebete werden erhört, auch wenn ihr nicht mehr da seid. In der Bibel steht, dass der Herr die Gebete der Gerechten erhört (Spr. 15,29). Sie werden nie vergessen. Gläubige Eltern sollten wissen, dass ihre Gebete nicht umsonst sind, auch wenn sie die Erfüllung vielleicht nicht erleben. Josephs letzte Worte wurden oft von sterbenden Christen zitiert:

„Ich sterbe; aber Gott wird euch gewiss heimsuchen ...“ (1. Mo. 50,24).

Lasst das Gebet für die Kinder eine feste Gewohnheit in euren Häusern sein. Es wird ein wirkungsvolles Mittel sein, um geistlich tote Seelen zum Leben zu erwecken. So hinterlässt ein wahrer Christ seinen Kindern ein Erbe, und

„das Geschlecht der Aufrichtigen wird gesegnet sein“ (Ps. 112,2).

Niko Janzen

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