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Ein neues Jahr – eine alte Verheißung

Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt. 2. Petrus 3,13

Liebe Glaubensgeschwister, an dieser Stelle wünsche ich allen ein gesegnetes neues Jahr 2024!


Der HERR segne unsere Gemeinde, unsere Familien und einen jeden Persönlich. Wir wissen nicht, was uns das neue Jahr 2024 bringen wird. Dessen ungeachtet, in dem Bewusstsein der Gegenwart Gottes im Leben, wünschen wir uns Segen, Gnade und Gesundheit.


Als Gemeinde haben wir eine Jahresplanung mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen. Familien haben je nach Situation ebenfalls feste Termine oder Feierlichkeiten eingeplant. Persönlich stehen uns vielleicht familiäre und berufliche Veränderungen bevor.


Für dieses Jahr haben wir alle neue Vorsätze, Pläne, Ideen und Herausforderungen.


Bei allem, was wir erwarten, oder uns wünschen, dürfen wir die Wiederkunft Jesu Christi nicht vergessen. Dieses Ereignis muss stets in unseren Plänen fest verankert sein.

Der o.g. Bibelvers spricht von einer Verheißung, die mit der Wiederkunft Jesu Christi verbunden ist und zukünftig geschehen wird. Diese Verheißung ist Prophetie, ein Versprechen Gottes, das er für die Zukunft gegeben hat. Prophetie hat einen offenbarenden, hoffnungsvollen und tröstenden Charakter. Daran dürfen wir täglich anknüpfen. In allem Neuen werden uns Ereignisse begegnen, die wir nicht eingeplant haben – Trauer, Leid und Schmerzen. Von Abraham, dem Glaubensvater, lesen wir:

»Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass Er das, was Er verheißen hat, auch zu tun vermag.« (Römer 4,20-21).

  • Unser Glaube darf sich auf die Vergangenheit stützen, in der der HERR die Verheißungen gab und die Erlösung in Jesus Christus vollbrachte

  • Unser Glaube soll in der Gegenwart sich täglich durch einen heiligen Wandel und Gottesfurcht auszeichnen

  • Unser Glaube darf sich aber auch auf die Zukunft hin entgegenstrecken, um sich der Heilsvollendung zu erfreuen


Im weiteren Textverlauf spricht die Bibel von diesem täglichen Zustand. Es muss stets unser Bemühen sein, dass wir unbefleckt und tadellos im Frieden leben. Unbefleckt meint eine Absonderung zu weltlichen sündigen Dingen. Tadellos unterliegt einer Beurteilung vom Herrn Jesus Christus und meint einen fehlerfreien Befund. Dazu ist es dringend notwendig, dass wir unter der Leitung des Heiligen Geistes stehen und Gottes Wort lesen und es in unserem Leben ausüben. Gottes Wort und der Heilige Geist werden unseren Glauben stärken und die Verheißungen in unserem Herzen fest verankern.


Es ist interessant, dass in dem Buch Offenbarung viel neues beschrieben steht:

  • Die Überwinder erhalten einen neuen Namen (Offb 2,17)

  • Die Anbetung des Lammes wird mit einem neuen Lied gesungen (Offb 5,9; 14,3)

  • Es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben (Offb 21,1)

  • Es wird ein neues Jerusalem existieren (Offb 21,2)

  • Letztlich spricht der HERR: »Siehe, ich mache alles neu!« (Offb 21,5)


Mit diesen Verheißungen wollen wir gemeinsam in das neue Jahr 2024 gehen und voller Glaubenszuversicht leben und warten. In Freude und auch im Leid Hoffnung und Trost im völlig gewissen prophetischen Wort des Herrn zu haben. Wir wissen, dass Sicherheit, Gerechtigkeit und Frieden, all das was wir uns so sehnlichst wünschen, nur in dem Herrn vorhanden sind. Abschließen möchte ich mit dem Bibelvers aus 1. Thessalonicher 5,23:

»Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!«

Im HERRN verbunden

Rudolf Fröse

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